Schiedsrichter

Gerne würden wir hier in der Mehrzahl über die 12. Frau bzw. den 12. Mann berichten! Aber nur eine junge Frau allein hält die Fahne des SVR hoch.

Franziska Ochsenfeld setzt die lange Schiedsrichtertradition in der Sportfamilie Ochsenfeld fort und steht seit 2018/19 Ihre Frau an der Pfeife. Nebenbei läuft sie ab der Saison 2020/21 in der Regionalliga (dritthöchste deutsche Spielklasse bei den Damen) für die 1. Frauenmannschaft der Sportfreunde Siegen auf.

Vor ihr waren bereits Ralf Ochsenfeld viele Jahre und dessen Vater Heinz (Heiner) Ochsenfeld als Spielleiter für das Rahrbachtal unterwegs. Heiner ist noch heute auf allen Sportplätzen im Kreis bestens bekannt, kein Wunder nach über 40 Jahren! an der Pfeife.

Der Zeitaufwand beim Pfeifen ist im Vergleich zu früheren Zeiten heute überschaubar. Mit einem eintägigen Kurzlehrgang kann man die Spielleiterprüfung ablegen. Die ersten Gehversuche an der Pfeife werden von einem erfahrenen Schiedsrichter unterstützt. Nach ca. einem halben Jahr geht es dann je nach Selbsteinschätzung und Beurteilung des Schiedsrichterausschusses z.B. mit Juniorenspielen weiter. Ein Schiedsrichter sollte so zur dauerhaften Anerkennung für den Verein 12 Partien pro Jahr, das ist 1 Partie pro Monat! leiten, Außerdem sind pro Jahr jeweils montags zwischen 8 und 10 Fortbildungen im Kreis, zumeist in Kirchveischede, zu besuchen. Ganz wichtig! Inzwischen kann sich fast jede Schiedsrichterin und jeder Schiedsrichter seine persönlichen Spielleitungstermine in einem Terminkalender eintragen bzw. beantragen. Also, wenn man die Zeit haben möchte, ist das zu schaffen, egal ob Schüler, Student oder Auszubildender etc. Und natürlich wird die Spielleitung mit einer Aufwandsentschädigung und dem Fahrgeld gut bezahlt.

Wir können nur hoffen, dass Franzi bald Verstärkung erhält, zum Wohle des SVR, denn zurzeit zahlen wir dicke Strafen, weil wir unser Soll nicht erfüllen können.

Schiri Franziska Ochsenfeld V0 

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