Der neue "Sportpark Rahrbachtal" öffnete seine Tore. Die Gäste geizten nicht mit Lob über das, was der SVR in drei Monaten Bauzeit geschaffen hat. "Darauf könnt ihr alle stolz sein. Ich freue mich schon darauf, wenn ich mit der Langeneier Altliga hier spiele und wünsche meinen Ex-Kumpels Spiry Vormweg und Helmut Weiskirch viel Glück auf dem Grün", sagte FLVW-Kreisvorsitzender Andreas Hebbeker. Auch andere Fußball-Größen zollten Lob: "Eine tolle Sache ist das. Das macht riesig Spaß hier zu spielen", so RWL-Trainer Ralf Arens, der am Samstag mit der Attendorner Altliga aufspielte.

 

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Und Altliga-Staffelleiter Günter Schulte bemerkte beim Spiel Rahrbachtal gegen Helden: "Die Anlage gefällt mir auf jeden Fall besser als das Spiel." Es war nicht nur der Platz, mit dem die Firma "Tiger Turf" im Kreis Olpe ihr Kunstrasen-Debüt gab. Vor allem der Fun-Court ließ Kinderherzen höher schlagen. "Das ist ein Festtag für Rahrbachtal. Das ist ein Platz mit ganz neuem Outfit, der harmonisch in unsere Landschaft passt", lobte Bürgermeister Michael Grobbel. Andreas Hebbeker blickte über das Rahrbachtal hinaus: "Wir haben 30 nagelneue Sportanlagen in den letzten Jahren gebaut. Ich glaube, dass der FAZ-Redakteur, der uns kürzlich in Misskredit bringen wollte, mal mit dem Hubschrauber über den Kreis Olpe fliegen sollte. Dann würde er sehen, was hier auf die Beine gestellt wurde." Grobbel ergänzte: "Von dem Boom waren auch wir Kommunalpolitiker überrascht. 160 000 Euro bekam jeder Verein. Ich hoffe, dass die Vereine wissen, dass sie jetzt 25 Jahre für die Pflege verantwortlich sind".

 

 

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Gemeinde-Sportverbandsvorsitzender Reinhard Thiedemann schlugen gleich zwei Herzen in seiner Brust höher. Als Rektor der Grundschule Welschen Ennest freue er sich doppelt: "Jetzt brauchen wir mit dem Schulsport nicht mehr nach Kirchhundem zu fahren." Gleichzeitig mit dem Projekt am Rahrbacher Löh wurde auf dem Schulhof in Welschen Ennest der Bolzplatz mit Kunstrasen ausgelegt. Insgesamt kosteten beide Projekte 380 000 Euro. Da sind neben fleißigen Händen auch jede Menge Spenden nötig. Als das Projekt wegen des maroden Unterbodens plötzlich teurer als kalkuliert wurde, war Einfallsreichtum angesagt. So von der Bäckerei Hesse, die für jedes verkaufte Brot 50 Cent spendete. "In solchen Situationen sind Ideen gefragt", so Reinhard Hesse, ehe er dem SVR-Vorsitzenden Holger Ochsenfeld und Jugendobmann Karl-Ludwig Hurcks eine Marzipantorte überreichte.

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Eine Großspende von 1000 Euro kam vom Förderverein der Grundschule für die neue Laufbahn. Holger Ochsenfeld bedankte sich bei allen Helfern um Projetkleiter Stephan Ochsenfeld. Einen besonderes Lob zollte Ochsenfeld Wolfgang Pfeffer. "Ohne sein Engagement bei Hitze und Regen wären wir noch nicht so weit."